Ein Bus als Lohn für die Jugendarbeit

15.10.2009


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OBERSÜLZEN: SVO erhält von Dietmar-Hopp-Stiftung ein Mannschaftsfahrzeug - Hälfte der Mitglieder unter 18

Als Anerkennung für seine herausragende Jugendarbeit im Fußball hat der SV Obersülzen von der Dietmar-Hopp-Stiftung einen Mannschaftsbus bekommen. Das Fahrzeug wurde am Donnerstagnachmittag am Sportplatz übergeben. Es ist das 19. von 52 „Mobil zum Spiel"-Bussen im Gesamtwert von mehr als zwei Millionen Euro, die der SAP-Mitbegründer bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni 2010 Vereinen im Rhein-Neckar-Raum spendiert.

Davon kommen 22 in die Pfalz. Beworben hatten sich 326 Vereine. „Dafür mussten online Fragebögen ausgefüllt werden. Wir wollten zum Beispiel wissen, wie viele ausgebildete Trainer sich ehrenamtlich engagieren, ob die Jugendarbeit in der Satzung festgeschrieben ist, welchen Anteil sie vom Budget einnimmt und wie viele Mädchenteams es gibt", erläuterte Dietmar Pfähler von der Stiftung, der den Zündschlüssel offiziell übergab. Das Auswahlverfahren habe der stellvertretende Nationaltrainer Hans-Dieter Flick entworfen.

Der 1970 gegründete SVO hat in Eigenregie vier Fußballfelder und ein Clubheim mit Gaststätte, Umkleiden und Duschen gebaut. Als er 2002 aus der Dorfmitte an den Ortseingang zog, zählte er 260 Mitglieder. Heute sind es fast 600, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Dabei hat Obersülzen gerade mal 612 Einwohner. „Unsere Nachwuchs-Kicker kommen teilweise aus der Wormser Gegend und dem Donnersbergkreis", erklärte der Erste Vorsitzende Norbert Bölger. Von den 19 Mannschaften seien 14 Jugendteams, und darunter bestehen drei aus Mädchen.

Was macht den SVO so anziehend? „Wir bemühen uns immer wieder um kostenlose Attraktionen", sagte der Coach und Jugendkoordinator Sascha Gerber. Unter anderem finden regelmäßig Feriencamps statt mit einem ausgewogenen Programm aus Trainingseinheiten und Freizeitangeboten, an denen jeder teilnehmen kann. Es gibt Girlsdays zur besonderen Förderung von Mädchen. Wie Gerber ankündigte, kommt am Sonntag wieder das DFB-Mobil, das wertvolle Informationen und praktische Tipps für die Kicker der E- und F-Jugend und deren Trainer im Gepäck hat.

„Der SVO hat den Bus verdient", betonte Ortsbürgermeister Kurt Mauntz bei der feierlichen Übergabe, zu deren Gelingen etliche Spender beigetragen hatten. Er lobte die herausragenden Leistungen des Clubs. Diese könnten allerdings nicht ohne materielle Unterstützung erbracht werden, wies er auf mehrere sechsstellige Beträge hin, die die Gemeinde schon in ihren rührigen Verein investiert habe. „Auf Dauer kann so ein kleiner Ort wie Obersülzen jedoch nicht die ganze Region sponsern", warb Mauntz für eine breitere Basis der Sportförderung, bevor er unter Beifall erneut das Portemonnaie öffnete: „Die diesjährige Intensivreinigung des Platzes, die zwischen 2500 und 3000 Euro kostet, übernimmt die Gemeinde."

Verbandsbürgermeister Eugen Ackermann brachte eine Finanzspritze für Kraftstoff mit. Der SVO zeichne sich nicht nur durch eine tolle Jugendarbeit aus, sondern auch durch ständige „Baumaßnahmen, die wir gar nicht schnell genug genehmigen können". Nach Dankesworten von Weingräfin Ellen Müsel an die Dietmar-Hopp-Stiftung segnete Pfarrerin Evi Heck den neuen Bus. Wer den Sport fördere, helfe bei der Entwicklung so wichtiger Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Fairness, sagte sie.

Der Neunsitzer soll vornehmlich Entlastung bei den Fahrten zu Auswärtsspielen bringen - er bietet aber nicht genug Platz für eine ganze Elf. „Wir haben bewusst Busse gewählt, die mit normalen Führerscheinen gesteuert werden können, in Parkhäuser passen und waschanlagentauglich sind", so Pfähler zur RHEINPFALZ. (Quelle Rheinpfalz)

INFO:

1995 rief Dietmar Hopp, Mitbegründer der größten europäischen Software-Firma SAP aus dem badischen Walldorf, eine eigene Stiftung ins Leben. Mit den Erlösen aus ihrem Vermögen, das aus SAP-Aktien aus Hopps Privatbesitz besteht, unterstützt die Stiftung gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung, Medizin, Soziales und Sport. Dabei spielt Jugendsportförderung eine zentrale Rolle. Bis Dezember 2008 hat die Organisation, die in St. Leon-Rot ihren Sitz hat, knapp 200 Millionen Euro ausgeschüttet - vornehmlich in der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Dietmar-Hopp-Stiftung zählt zu den größten Europas. (abf) (Quelle Rheinpfalz)

 


 

 

 

Die Dietmar Hopp Stiftung stellt 52 Vereinen, die sich im Jugendfußball besonders engagieren, einen Mannschaftsbuss zur Verfügung. Auch der SV Obersülzen hat sich Anfang des Jahres um einen von 52 Bussen beworben.Die Jugendarbeit des Vereins wurde von der Stiftung genau unter die Lupe genommen.

Aufgrund seiner Jugendarbeit und der ehrenamtlichen Leistung der Trainer, Betreuer und Eltern hat sich der SV Obersülzen unter 326 Bewerbern für einen Mannschaftsbus qualifiziert.

 

 

 

na, wenn das kein Glück bringt

 

 

 


 

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"Grumbeersupp un Dampnudle", Kaffee und Kuchen gab es für eine freiwillige Spende für Winterreifen, Diesel, Steuer und Versicherung unseres neuen Mannschaftsbusses.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Unterstützern unserer Übergabefeier:

Jürgen Bender mit dem Team vom "Sülzer Tor", Cafè Mauntz,

Obsthof Schuhmann, Weingut Übel und den Kuchenspendern.

 

 

 

 


 

Der SVO bedankt sich auch musikalisch mit einem eigenen Songtext (Melodie von Let It Be) bei der Stiftung

 

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Mobil zum Spiel

 

Ihr SV 1970 Obersülzen e.V.