Abschluß Maislabyrinth 2005
Inhalt des Römerglases waren 24.168 Maiskörner
Gewinner mit einer Differenz von 53 Körnern ist
Karin Hoffmann, Mertesheim
Sie hatte 24.115 Körner geschätzt.
Ihr Gewinn 5 Kasten 24 x 0,33l Eichbaum Ureich Pils
mit 24.280 Körner (Differenz 112)
Ihr Gewinn 3 Kasten Ureich
3.Platz Regina Doneck, Grünstadt
mit 24.026 Körner (Differenz 138)
Ihr Gewinn 2 Kasten Ureich

hinten v.l.n.r.
1.Vorsitzender SVO Norbert Bölger, 2.Platz Nicola Bentner, 1 Platz Karin Hoffmann, 3.Platz Regina Doneck
mitte v.l.n.r.Patrick Schön, Benjamin Bentner, Johannes Kühner
vorne v.l.n.r.
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Die Verabschiedung des Maislabyrinths 2005
Vielen Dank an den Initiator Volker Barth
und allen Helfern
ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre.

Tschüs bis zum nächsten mal
Der 1000. Besucher unseres Maislabyrinths ist
Rainer Zimmermann
und gewinnt einen Verzehrgutschein von 30 €.
Einzulösen in unserer Vereinsgaststätte "Sülzer Tor".

2. Obersülzer Maislabyrinth 2005

Öffnungszeiten
Freitag ab 17.00 Uhr
Fackelwanderung jeden Freitag bei gutem Wetter ab ca. 20.30 Uhr
Samstags ab 16.00 Uhr
Sonntags ab 11.00 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene 2,00 €
Jugendliche 1,00 €
Kinder unter 1,30 m 0,50 €
Gruppen ab 10 Personen pro Person 1,00 €
Technische Daten Maislabyrinth
ca.400.000 Maispflanzen
Sorte : Monumental
Fläche des Maisfeldes 25 000 qm
Direkter Weg zum Ausgang 2 km
Gesamte Wegstrecke 4 km
4 Stempelstellen

Großes "Maiskornschätzen" in der Gaststätte "Sülzer Tor"
Auslosung von 3 tollen Preisen am Ende der Saison
und Bekanntgabe des Gewinners beim "Maiskornschätzen" im
"Sülzer Tor"

Luftbild vom Maislabyrinth

Benutzerordnung für das Maislabyrinth "Sülzer Tor"
Um allen Besuchern des Maislabyrinths "Sülzer Tor" die Möglichkeit zu geben, den
Irrgarten in ordentlichen,sauberen und unverwüsteten Zustand begehen zu können,
werden nachfolgende Benutzerregeln erstellt.
Benutzung auf eigene Gefahr
1. Eltern haften für Ihre Kinder. Vandalismus wird zur Anzeige gebracht.
2. Das verlassen der vorgegebenen Wege ist streng verboten.
3. Mitgebrachte Dosen, Tüten, Papier usw. sind in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter
zu entsorgen.
4. Es ist verboten Maispflanzen mutwillig zu zerstören, Maiskolben abzureisen oder solche
mit nach Hause zu nehmen.
5. Das Maislabyrinth ist keine Hunde oder Menschentoilette. In der Gaststätte "Sülzer Tor" besteht vor oder nach Begehung die Möglichkeit die Toilette aufzusuchen.
6. Sollten Sie sich total im Labyrinth verirrt haben bleiben Sie ruhig und versuchen Sie mit
anderen Besuchern Kontakt aufzunehmen. Sicher werden die Ihnen behilflich sein den Ausgang zu finden .
7. Dem Aufsichtspersonal ist unbedingt folge zu leisten
und nun viel Spaß im Irrgarten "Sülzer Tor" ..
Allgemeine Infos zu Mais
Warum wird Mais angebaut?

Energiereiche Futterpflanzen sind sowohl bei der Rind- und Schweinefleischerzeugung
als auch bei der Milcherzeugung sehr gefragt. In den USA wird seit dem Beginn
der Landbewirtschaftung Mais als Druschfrucht und Futterpflanze angebaut.
In Deutschland zählt der Mais seit gut 30 Jahren zu einer bedeutenden
Futterpflanze. Die Besonderheit dieser Pflanze liegt in der sehr hohen Photosyntheseleistung.
Wissenschaftlich wird diese Pflanze daher zu den C4-Pflanzen gezählt.
Gegenüber unseren heimischen C2-Pflanzen nutzen sie die Sonnenenergie
doppelt so gut aus, um Pflanzenmasse zu erzeugen.
Diese Eigenschaft des Mais verlangt aber auch besondere Ansprüche an das Klima. Nur durch intensive Pflanzenzucht wurde der Mais auch in schwierigen Regionen als Futterpflanze anbauwürdig. Aufgrund der standortbedingten klimatischen Verhältnisse werden heute ganz unterschiedliche Sorten angeboten, die auch mit wenigen Sonnentagen gute Erträge erzielen können.

Ende April oder Anfang Mai wird der Mais gelegt. Damit das Maiskorn keimen kann, sind Bodentemperaturen von mindestens 12° Celsius erforderlich. Spätfröste können den aufgelaufenen Pflanzen normalerweise keinen Schaden zufügen. Hingegen kann Hagelschlag ganze Bestände stark reduzieren oder vernichten. Die Maispflanze ist resistent gegen Krankheiten und mit sich selbst verträglich. Der Befall durch Insekten oder Pilze ist eher selten und wird durch ungünstige Witterungsverhältnisse beeinflusst. Mais ist im Jugendstadium auf die Versorgung mit leicht löslichem Phosphor angewiesen. Daher wird der Mais in Verbindung mit einer sogenannten Unterfußdügung ausgesät. Dabei wird der Phosphor-Dünger direkt unter das Saatgut gelegt. Die Behandlung gegen Unkräuter erfolgt im Maisanbau relativ problemlos mit geringen Aufwandmengen an Herbiziden, da der Mais durch seinen rasanten Aufwuchs sehr schnell den Bestand schließt. Damit haben Unkräuter kaum mehr Licht und verkümmern. Im Rahmen des integrierten Maisanbaus ist auch die mechanische Unkrautbekämpfung durch Hacken relativ einfach, da Mais in Reihen gesät wird.

Wildschäden sind bei Mais nicht unerheblich. Sowohl Reh- als auch Schwarzwild
können durch erheblichen Verbiss große Ertragsausfälle herbeiführen.
Maiskolben, die nach der Ernte auf dem Feld verbleiben und in die Krume eingearbeitet
worden sind, werden von Schwarzwild gezielt ausgebuddelt. Somit kann durch
erschwerte Erntebedingungen die eine saubere, verlustarme Ernte verhindern
auch in den Folgekulturen größerer Wildschaden entstehen.
Die Nutzung von Futtermais erfolgt als Pflanzensilage. In der Schweinemast wird auf sehr energiereiches Futter gesetzt. Daher wird bei der Ernte nur der Kolben mit seinen Lieschblättern geerntet und anschließend gehäckselt und siliert. Bei der Rinderhaltung ist man auch auf einen hohen Rohfaseranteil angewiesen. Dazu wird die ganze Pflanze gehäckselt und siliert. Der Siliervorgang erfolgt in beiden Fällen unter Luftabschluss durch Milchsäuregärung. Er ist unproblematisch, weil genügend Feuchtigkeit und Zucker als hervorragendes Milieu für die Milchsäurebakterien vorhanden ist. Der Gärvorgang ist nach gut 4 Wochen abgeschlossen.
Ein paar Daten und Fakten gefällig?
Mais als sogenannte C-4-Pflanze nutzt die Sonnenenergie effektiver als andere
Kulturpflanzen. Mais verfügt als C4-Pflanze über ein höheres
CO2-Angebot und kann deshalb bei höheren Temperaturen mehr Trockenmasse
produzieren. C3-Pflanzen, wie z.B. Getreide, können diesen Vorteil nur
durch eine längere Vegetationszeit ausgleichen. Mais besitzt ein effizientes
Transpirationssystem, fast keine Pflanze benötigt weniger Wasser als
der Mais zur Bildung von Pflanzentrockenmasse und vor allem Energie. Mais
verwertet den Stickstoff besonders effizient. Er verbraucht mit 20 kg Stickstoff
je 10.000 Megajoule (MJ) Nettoenergielaktation (NEL) 20 bis 30 % weniger als
andere Kulturpflanzen. Der energiereiche Mais wird besonders zum Ausgleich
des eiweißreichen Grünlandaufwuchses benötigt, um den tierischen
Organismus zu entlasten und die Ausscheidungen zu minimieren.
1 ha Maisanbau "liefert" den Jahressauerstoffbedarf für 50
bis 60 Menschen
1 ha Maisanbau "recycelt" den CO2-Ausstoß von 60.000 km Autofahrt bzw. vier Pkw "Durchschnittsfahrern"
von 1 ha Silomais kann der Jahresgrundfutterbedarf für 3 bis 4 Kühe bereitgestellt werden
von 1 ha Silomais können 6 Mastbullen mit einem Lebendgewicht von 600 kg gemästet werden, zuzüglich werden noch 10 dt Kraftfutter benötigt.
schließlich können allein von 1 ha Mais 15.000 kg Milch bzw. 2.000 kg Bullenfleisch oder 3.000 kg Schweinefleisch erzeugt werden.
Was ist Silomais?

Ganz schön groß diese Pflanzen. Es ist Mais und zwar Silomais.
Nicht zu verwechseln mit einer anderen Sorte, dem Zuckermais, den ihr bestimmt
schon mal gegessen habt. Zur Erntezeit wird die ganze Pflanze geerntet und
verarbeitet. Die Maschine hierzu ist der Maishäcksler. Ein ziemlich gefährliches
Gerät mit scharfen Werkzeugen, die die Pflanze abreißen und zerkleinern.
Die gesamte Maispflanze wird klein gehäckselt. Der gehäckselte Mais
kommt direkt auf einen Anhänger und wird ins Silo gefahren und dort abgeladen.
Im Silo wird der Mais gleichmäßig verteilt und anschließend
luftdicht gelagert. Bei einer Temperatur von ungefähr 30 Grad im Silo
siliert der Mais, das heißt er vergärt. Daher kommt der Name Silomais.
Das passiert bei der Gärung: Die Kohlenhydrate im Mais bestehen aus Zucker
und Stärke. Milchsäurebakterien im Mais wandeln den Zucker in Milchsäure
um. Der Mais wird sozusagen sauer - er vergärt. Durch die Gärung
wird der Mais haltbar. Er verdirbt nicht so schnell und kann gelagert werden.
Praktisch für die Landwirte, denn so ist immer prima Futter für
die Tiere da.
